Kliniktasche – What’s in my bag?

Posted: 17. April 2019 by karokauer

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WHAT’S IN MY KLINIKTASCHE?

Mein zweites Kind, mein zweiter Kaiserschnitt und somit mein zweiter Klinikaufenthalt. Es gibt Dinge, die benötigt man unbedingt, Dinge die braucht man so wirklich gar nicht und es gibt Dinge, die kann man mitnehmen, muss man aber nicht. Allein schon wenn es um die Bekleidung für Babyboy geht, könnte man es sich als Mama einfach machen und lediglich nur das Entlass-Outfit einpacken, denn in unserem Krankenhaus liegen Babyklamottis bereit, allerdings möchte ich ihn in unseren liebevoll ausgesuchten Stramplern einkleiden, deshalb habe ich persönlich ein paar mehr Dinge für den kleinen Räuber eingepackt. Jetzt aber mal von vorne, denn zunächst möchte ich euch sagen, was der Unterschied zwischen einer Kaiserschnitt-Kliniktasche und einer Normal-Geburt-Kliniktasche ist.

KLINIKTASCHE KAISERSCHNITT VS. KLINIKTASCHE NORMALE GEBURT

Da ich keine normale Geburt hatte, kann ich euch in dem Fall nicht aus eigener Erfahrung berichten allerdings aus verschiedenen Quellen, auf die ich bei Freundinnen und auch hier im world wide web gestoßen bin. Der große Unterschied ist, dass ihr für die normale Geburt eine Art Kreißsaaltasche packen solltet, die mit Müsliriegeln, Essen, eurem Lieblingsgetränk, warmen Socken, einem weiten Tshirt, Lippenbalsam und einer gemütlichen Decke für das Baby ausgestattet sein sollte. Das Essen & Trinken für mehr Energie, fällt bei einem Kaiserschnitt weg, weil wir nüchtern zum OP erscheinen müssen. Das könnt ihr aber gerne für „danach“ einpacken. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass einige nach der normalen Geburt am selben Tag entlassen werden oder aber 1-3 Tage darauf schon die Kennenlernzeit daheim genießen können. Somit fällt ein längerer Krankenhausaufenthalt weg (nicht immer, je nach Verfassung) und die Kliniktasche für den stationären Aufenthalt ist schmäler als bei einer Kaiserschnitt-Patientin. Ich selbst wurde bei Sophie erst am 5. Tag entlassen und auch dieses Mal rechne ich mit dieser Aufenthaltsdauer, was ich nun als Grundlage nehme zum Packen meiner Sachen:

Ich packe meine Kliniktasche und nehme mit…

Packliste:

  1. Viele (Wechsel-) Oberteile, am besten Kurzarm – denn aus Erfahrung, weiß ich, dass ich nach der ersten Geburt wahnsinnig viel schwitzen musste und glücklich über jeden Shirtwechsel war. Und wenn es nicht am Schweiß lag, dann war das Shirt evtl. vom Stillen einfach nicht mehr frisch und fleckenfrei. Und wenn man sich nach einer Geburt eh etwas „fertig“ fühlt, dann sollte man wenigstens frische Klamottis am Start haben. Zumindest habe ich mich dadurch ein Tick besser gefühlt. Hier empfehle ich euch die Stilltops von H&M, bei denen man rein theoretisch nicht mal ein Still-BH für darunter benötigt, Tshirts mit V-Ausschnitt und wenn ihr normale Shirts mitnehmt, die ihr beim Stillen hochziehen müsst, dann denkt an gemütliche Pyjamahosen mit angenehmen Bund (Kaiserschnittnarbe!), damit ihr nicht komplett nackt oder gar mit der Netzunterhose dasitzt. Wenn Besuch ansteht, dann könnte man sich schnell unwohl und einfach „nackt“ fühlen. Beispiel: TOP H&M
  2. Pyjamahosen mit weitem Bund auch wenn die Sehnsucht nach normaler Mode groß ist, werdet ihr nach einem Kaiserschnitt erstmal die Umstansmode weiterhin bevorzugen. Wer sie aber nicht mehr sehen kann (so wie ich), der benötigt eben Pyjamahosen mit einem angenehmen Bund und ich persönlich habe sie einfach 1-2 Nummern größer gekauft, damit sie keinesfalls die Kaiserschnittnarbe stören.
  3. PyjamaoberteilStilltauglich mit einer Knopfleiste
  4. Bademantel – In unserem Krankenhaus wird es so gehandhabt, dass man ab einem gewissen Zeitpunkt sein Essen selbst holen muss in einer Art Aufenthaltsraum. Find ich super nett gemacht, da man sich mit den anderen frisch gebackenen Mamis unterhalten kann. Dafür ist ein Bademantel super geeignet, – den zieht man sich nämlich schnell über sein Pyjamalook ohne sich komplett umziehen zu müssen. Ich habe mich dieses Mal bewusst für einen Bademantel aus Jerseystoff entschieden, einfach aus den genannten „Schwitzgründen“. Einen dicken Frottebademantel hatte ich nach meiner ersten Geburt dabei und ihn nicht nur einmal angezogen, weil zu warm und zu schwer. Beispiel: Mein Bademantel von Intimissimi
  5. Entlassoutfit – Ich habe mich für einem zweiteiigen Jogginganzug entschieden. Als Ersatz habe ich aber noch eine schwarze Umstandsleggings eingepackt. Man weiß nie, nach was einem ist. Ich weiß nur, dass jedes noch so tolle Outfit bei mir Fehl am Platz ist – diesen Fehler habe ich bei meiner ersten Kliniktasche vor 2,5 Jahren gemacht. Ich weiß nicht was für eine Laufstegaction ich vor hatte, aber was ich weiß, dass mir nach Allem war, nur nicht nach durchstylen von Kopf bis Fuß. Es muss bequem sein, ich möchte mich einfach nur wohl fühlen und da ist Jeans und Bluse (überspitzt gesagt) fehl am Platz. Lieber etwas gemütliches, mit dem man sich direkt daheim auf die Couch mit seinen Liebsten pflanzen kann. 🙂

6. Kliniktasche – Natürlich braucht ihr eine geeignete Kliniktasche in die alles hineinpasst. Ich habe mich für den stylischen Jubelist Weekender mit goldenen Details entschieden. Passt nämlich super zu meinen anderen Ledertaschen wie A & B für die Dokumente. Und hiermit kommen wir zu Punkt Nummer 7.

7. Dokumente – Vergesst folgene Unterlagen nicht: Mutterpass, Personalausweis/Pass, Heiratsurkunde bzw. bei unverheirateten Müttern eine Geburtsurkunde, Familienstammbuch, Versichertenkärtchen, – Das ganze sammele ich in der Dokumentenmappe von Jubelist. So mache ich es meinem Mann super einfach, der dann einfach alles hier drin findet und nicht noch in weiteren Taschen bzw im Geldbeutel herumkramen muss.

8. Hygiene-Wickel-Täschchen – Ich habe meine Lieblings Stilleinlagen inkl. Brustwarzensalbe von Lansinoh eingepackt, Hygiene Reinigungstücher die ich direkt am Bett haben möchte und Intimpflegetücher für die „Katzenwäsche“ wenn man es anfangs nicht auf die Beine schafft. Sei es vor Schmerzen oder vor niedrigem Blutdruck – so wie es bei mir bei Geburt Nr. 1 der Fall war. Außerdem habe ich hier bereits eine Haarbürste und die ersten Windeln eingepackt – Die Windeln sind nur dafür gedacht, falls wir am Entlasstag auf dem Heimweg wickeln müssen. Die Wahrscheinlichkeit ist gleich Null, denn das Krankenhaus befindet sich lediglich 10 Minuten von uns daheim, aber irgendwie wollte ich es nichts desto trotz einpacken. 😀

9. Kosmetiktasche – Einmal Waschlappen ist definitv ein Muss, genauso wie Zahnbürste, Mundspülung, Haarbürste, Hygienegel. Nice to Have wären in dem Fall meine „Refreshing“ Masken und Ampullen von Babor. Für das Frischegefühl im Gesicht. Ob ich das überhaupt anwenden werde, kann ich noch nicht sagen, aber sobald man sich fit fühlt möchte man auch danach aussehen 🙂 Für die Haare habe ich ein kleines Trckenshampoo von Loreal eingepackt, damit man die Haare auffrischen kann. Denn durch die Veränderung der Hormone und das Schwitzen, ist das wirklich gold wert. Unter die Dusche hüpfen ist nach dem Kaiserschnitt höchstwahrscheinlich erstmal nicht drin. Daher sind solche Produkte von Vorteil 🙂

10. Auf dem Bild nicht enthalten: Lippenpflege, BB-Cream, Nachttischlampe für die nächtliche Stillerei. Ist angenehmer als das ungemütliche Krankenhauszimmerlicht.

11. Technisches: Ladekabel & Ohrstöpsel

11. Hausschuhe – und für alle die vorhaben im Krankenhaus zu duschen empfehle ich FlipFlops oder eben Badeslipper/Adiletten, die man auch für unter die Dusche nutzen kann.

12. Etwas für die Seele: Während dem Stillen bekommt man super viel Heißhunger, also nehme ich mal meine Riegel mit, Kekse und für einen entspannteren Schlaf mein Augenkissen von Yolola – es riecht so wunderbar nach Lavendel und es entspannt die Augen.

Babyboys erste Klinikaustattung

Zunächst mal ist hier ganz wichtig zu erwähnen, dass das Baby wunderbar im Krankenhaus versorgt wird, mit allem was dazu nötig ist. Windeln, Feuchttücher, Babyschlafsack, Fläschchen falls nötig und ebenso: Kleidung! Es ist jedem selbst überlassen, ob und wie viel Kleidung man mitnehmen möchte. Da ich so gerne den kleinen Babyboy in meinen liebevoll ausgesuchten Klamöttchen sehen möchte, nehme ich einiges an eigener Kleidung mit. Das ist aber jedem selbst überlassen. Was für Babyboy definitv mit muss:

1. XXL- Mulltücher – perfekt zum Kuscheln und zb. zum Abschirmen beim Stillen.

2. Bodys – Ich nehme größe 50/56 mit.

2. Erstlingsausstattung mit Mützchen, Body, Latzhose, Söckchen. (achtet unbedingt darauf, das gilt nicht nur für die Kliniktasche, sondern generell für die ersten Monate, dass die Kleidung bequem ist. Ich hatte Sophie damals so viele Kleider gekauft, die ich ihr niemals angezogen habe, weil ich sie plötzlich als so unfassbar kratzig empfand, geschweige denn von süßen Jeans, die ich ihr plötzlich nicht mehr antun wollte.)

3. Für den Entlasstag: 1 wärmeres, angenehmes Outfit, bzw ein Jäckchen (Ich wähle Gr. 62), Fleece-Schühchen und eine Decke zum Zudecken, wenn das Baby in der Babyschale liegt und wahrscheinlich zum ersten Mal an der frischen Luft schnuppert 🙂

4. Nice to Have.- ein eigenes Stillkissen. Da ich sebst beim ersten Kind solche Probleme mit dem Anlegen beim Stillen hatte, möchte ich es dieses Mal von Anfang an versuchen „richtig“ zu machen und nehme hierfür auch mein eigenes Stillkissen mit, welches sich dann danach nicht ändern wird und so bleibe ich bei der Stillroutine. Für mich war das damals super wichtig – immer auf dem gleichen Sofa, gleiche Position, gleiches Stillissen und ja nichts verändern, sonst hat es einfach wieder nicht richtig geklappt. Zumindest bis zu dem Punkt, an dem es routinierter ablief und die Schmerzen durch die wunden Brustwarzen nachließen. (Wickeltasche Jubelist)

Wir zählen bereits die Stunden, bevor unser kleiner mann das Licht der Welt erblickt & hoffe, dass ich euch mit diesem Blogpost eine kleine Hilfestellung geben konnte. Schon bald sehe ich, ob die Auflistung gut war, ob was fehlt oder ob ich was grundlegendes vergessen hatte. Werde euch also im Nachhinein nochmals berichten 🙂

Was durfte in eurer Kliniktasche auf keinen Fall fehlen?

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