MENINGITIS BEWEGT

Posted: 16. Oktober 2018 by karokauer

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Wir Eltern sind wie Löwen, möchten unsere Kinder vor all dem Leid schützen, das auf dieser Welt herrscht. Ich persönlich würde Sophie immer wieder gerne ihre Wehwehchen abnehmen. Aber ich weiß, dass es wichtig ist, dass sie hinfallen, sich wehtun und wieder aufstehen müssen. Eine Wunde richtig zu behandeln wissen wir, genauso wie ein Schnupfen oder Husten. Krankheiten kommen und wenn sie nicht zu groß sind, gehen sie schließlich wieder. Wenn wir Glück haben, erkennen wir als Eltern schnell, wie wir zu reagieren haben. Reicht ein einfaches Ausharren wie bei einem Schnupfen oder muss man schnell und effektiv handeln? In gewissen Situationen kann man allerdings nur dann richtig handeln, wenn man über gewisse Dinge Bescheid, die Krankheitszeichen kennt und sie dementsprechend einzuordnen weiß. Da uns Eltern die Gesundheit unserer Kleinsten am Herzen liegt, möchte ich über eine Krankheit informieren, die man schnell fehlinterpretieren kann. Einfacher ist es, wenn man die Krankheitszeichen kennt – und selbst dann ist das nicht einfach. Daher möchte ich Euch heute auf das Krankheitsbild der Meningokokken-Erkrankung bzw. einer Meningitis aufmerksam machen.

Was ist Meningitis?

Hierbei handelt es sich um eine Hirnhautentzündung. Sie wird unter anderem durch Meningokokken ausgelöst. Man muss hierzu wissen, dass Meningokokken Bakterien sind, die eben zu einer Meningitis oder einer Blutvergiftung führen können. Innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen kann bereits akute Lebensgefahr bestehen. Deshalb möchte ich euch direkt die Krankheitszeichen aufzählen. Diese zu kennen, kann dazu beitragen, das Schlimmste zu verhindern. Deshalb gilt, bei erstem Verdacht: Sofort zum nächsten Arzt oder ins Krankenhaus – Jede Minute zählt!

Krankheitszeichen

  • Fieber
  • Lichtempfindlichkeit
  • Krampfanfälle
  • Kopfschmerzen
  • Starke Schläfrigkeit
  • Benommenheit
  • Schmerzhafte Nackensteiffheit
  • Verweigerung der Nahrungsaufnahme
  • Vorgewölbte oder harte Fontanelle
  • Kalte Hände und Füßen
  • Hauteinblutungen

FOLGEN EINER MENINGOKOKKEN-ERKRANKUNG

Eine Infektion mit Meningokokken stellt etwa jeden Tag das Leben einer Familie in Deutschland auf den Kopf. Obwohl es sich um eine seltene Erkrankung handelt, kann sie innerhalb von wenigen Stunden lebensbedrohlich werden. Bis zu 1 von 5 Überlebenden trägt Folgeschäden wie Taubheit oder Entwicklungsstörungen davon. Und bis zu 1 von 10 Patienten verstirbt an der Erkrankung. Daher sollten die Eltern frühzeitig ihren Kinderarzt auf mögliche Schutzmöglichkeiten ansprechen.

SCHUTZ VOR EINER MENINGOKOKKEN-ERKRANKUNG

Da Meningokokken unbewusst über Tröpfcheninfektionen übertragen werden, sprich beim Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen bietet eine vorbeugende Impfung den bestmöglichen Schutz vor einer Meningokokken- Erkrankung. Da Säuglinge und Kleinkinder besonders häufig von Meningokokken-Erkrankungen betroffen sind, wird empfohlen, den behandelnden Kinder- und Jugendarzt frühzeitig auf die Impfung anzusprechen. Wichtig: es gibt nicht DIE Meningokokken-Impfung, denn gegen die 5 in Deutschland vorkommenden Typen stehen unterschiedliche Impfungen zur Verfügung. Die meisten Erkrankungen gehen auf den Typ B, gefolgt von C zurück. Allerdings zählt die Impfung gegen die Meningokokken des Typs B noch nicht zum Standardimpfkatalog, weshalb bislang relativ wenige Kinder davor geschützt sind.

 

SCHNELL HANDELN – JEDE MINUTE ZÄHLT

Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen über die Meningitis-Erkrankung aufklären, damit ihr beim nächsten Termin Euren Kinder- und Jugendarzt darauf ansprechen könnt! Es geht nichts über das Wohl unserer Kleinsten. Wenn ihr mehr Infos dazu haben wollt, dann schaut euch gerne auf der Website der Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT um. Hier findet ihr Informationen rund um die Meningokokken & Meningitis oder Impfschutz & Kostenerstattung durch die Krankenkassen.

In freundlicher Zusammenarbeit mit Meningitis Bewegt  von GSK

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